Freitag, 23. Dezember 2016

Ein Weihnachtsfest voller Liebe


Letztes Jahr um diese Zeit habe ich sehnsüchtig auf das Ergebnis des PET CTs gewartet. Ich habe mir von ganzem Herzen gewünscht, dass die Krebstherapie vorbei ist. Die Chemotherapie war sehr anstrengend und auf eine Bestrahlung wollte ich gerne verzichten. Doch leider ließ das Ergebnis auf sich warten. Versprochen wurde mir das Ergebnis noch vor den Weihnachtstagen, aber leider erhielt ich die Nachricht, dass ich mich noch gedulden müsse. Daher verbrachte ich das Weihnachtsfest in Ungewissheit. Erst kurz vor Silvester erhielt ich den Anruf aus der Uniklinik und leider erhielt ich auch nicht die Nachricht, die ich mir so sehr gewünscht habe. Das PET CT ließ noch eine Restaktivität des Tumors vermuten, sodass mir eine Bestrahlung empfohlen wurde. Die Nachricht hat mich erstmal wieder in eine tiefes Loch fallen lassen. Ich wollte die Krebstherapie abschließen. Ich wollte nicht zur Bestrahlung. Ich hatte Angst vor den Nebenwirkungen der Bestrahlung. Ich wollte gesund sein. Ich wollte wieder zurück in den Alltag. Aber mein Alltag bestand zunächst daraus, dass ich mehrere Wochen täglich zur Bestrahlung muss.

Heute, ein Jahr später, sitze ich nahezu gesund und munter auf dem Sofa und blogge über das vergangene Jahr. Mein Leben mit Krebs. Heute sind die Fäden von meiner Port-Explantation gezogen worden und jetzt kann ich ein weiteres Kapitel abschließen und mich auf die Weihnachtsfeiertage freuen.

In diesem Sinne wünsche ich euch allen wunderbare Tage, die ihr hoffentlich im Kreise eurer Familie und Freunde verbringen dürft. Genießt jeden Moment. Seid dankbar. Schenkt euch Liebe.

Donnerstag, 22. Dezember 2016

Bye bye, mein Port

Mein Port hat mir das letzte Jahr über treue Dienste geleistet. Ich bin so froh, dass ich ihn letztes Jahr habe implantieren lassen. Auch wenn er hin und wieder gezwickt hat und ich ihn täglich mindestens 200x angefasst habe, hat er mir die Chemotherapie deutlich angenehmer gemacht. Danke meine lieber Port... aber jetzt: bye bye!

   

Die Tage vor der Port Explantation waren unerwartet schwierig für mich. Eigentlich sollte es doch ein Grund zur Freude sein, dass er endlich entfernt werden kann. Stattdessen war ich etwas deprimiert und sehr emotional, sprich schnell am Weinen. Gestern Abend wurde mir auch bewusst, warum ich eventuell so empfinde: der Port kommt raus und eigentlich ist das ein besonderer Moment. Der Moment, in dem die Ärzte zunächst mit keinem Rückfall rechnen. Der Moment, wo eine weitere Erinnerung an die Chemotherapie entfernt wird. Der Moment, wo ich wieder nach vorne schauen sollte. Der Moment, wo vielleicht Worte wie "gesund" im Kopf herum geistern.

Aber genau davor habe ich Angst. Ich habe Angst davor mich wieder frei und gesund zu fühlen. Ich habe Angst davor, dass ein möglicher Rückschlag mich dann umso härter trifft. Ich weiß, dass ich so nicht denken sollte. Ich sollte nach vorne schauen und nicht zurück. Ich soll im Jetzt leben und jetzt geht es mir gut.

Und dann ging es los. Morgens bin ich wahnsinnig nervös in die Uniklinik. Ich hatte so Angst, weil die Port-Implantation eher zu den unangenehmen Erfahrungen gehörte. Aber tapfer bin ich auch dieses Mal wieder in meinem OP-Kittelchen auf die Liege gehüpft und wartete äußerst angespannt auf den Startschuss. Herein kam eine wahnsinnig nette Ärztin, in etwa mein Alter, und unterhielt sich ganz locker mit mir über Weihnachtsgeschenke. Die Schwester gab mir eine Beruhigungstablette, um die ich gebeten hatte und dann ging es auch schon los. Auch dieses Mal gab es wieder eine örtliche Betäubung und das war auch schon das unangenehmste an der ganzen OP. Während der ganzen OP haben wir uns total nett unterhalten und ich habe sogar gelacht. Unvorstellbar. Während ich unter dem OP-Zelt lag und die Ärztin operierte und den Port entfernte, unterhielten wir uns über Weihnachten, Beziehungen und hatten Spaß. Ich bin der Ärztin so unglaublich dankbar. Sie hat das so toll gemacht. Und obwohl die OP, wie mein Freund mich später darauf aufmerksam machte, statt der angepeilten 30 Minuten eine gute Stunde dauerte, verging die Zeit schnell und ich hatte keinerlei Schmerzen. Direkt nach der OP durfte ich wieder nach Hause. Am nächsten Tag sollte ich zur Kontrolle nochmal in die Uniklinik und 10 Tage später werden dann die Fäden gezogen. 

Endlich ist der Port raus. Wahnsinn!! 

Dienstag, 13. Dezember 2016

Jedes Symptom lässt mich aufhorchen

Dass ich noch lange nicht so weit bin, dass ich sagen kann, ich habe keine Angst vor einem Rückfall, das ist mir klar. Aber, dass die Angst so schnell und so plötzlich über mich kommt, das hatte ich nicht erwartet.

Ganz plötzlich verspürte ich Gliederschmerzen. Gliederschmerzen, wie ich sie bisher nur aus meiner Chemo-Zeit kannte. Sie gingen nicht weg, wurden mehr in meinem Körper und ich fühlte mich schlagartig wirklich schlecht. Krank. 

Ich habe meine Sachen gepackt und das Büro verlassen. Erstmal ins Bett und schlafen, danach geht's bestimmt wieder besser. Stattdessen kam am Abend Fieber hinzu, nachts schlief ich schlecht und wachte nass geschwitzt auf. Die Alarmglocken schrillten bei mir: Nachtschweiß! Eine typische B-Symptomatik bei Krebserkrankungen. Allerdings auch eine gewöhnliche Begleiterscheinung einer Grippe und Fieber. Ich versuchte die Augen wieder zu zu machen, aber schlafen konnte ich nicht mehr. Meine Ängste und Sorgen waren wieder da. Begleitet von Schlappheit und Durchfall verbrachte ich das Wochenende auf dem Sofa. 

Mein Verstand sagte mir, dass ich mir eine Grippe oder einen Magen-Darm-Virus eingefangen habe, um den momentan kaum jemand drum herum kommt. Aber oft spielen die Gedanken eine ganz andere Rolle. Als ich am darauffolgenden Montag zu meinem Hausarzt bin, hatte ich wirklich Angst. Mir war richtig flau. Ich habe ihm auch von meinen Sorgen erzählt und er hat mir lächelnd gesagt, dass ein netter Magen-Darm-Virus deutlich wahrscheinlicher wäre. Ich weiß, ich weiß.

Es ist unglaublich wichtig, dass wir auf unseren Körper hören. Das sollte jeder tun. Aber wir Krebspatienten werden, ob wir es wollen oder nicht, vermutlich automatisch sehr sensibel. Jedes Wehwehchen, egal ob klein oder groß, kann eine große Angst in uns hervorrufen, ganz plötzlich. Die Angst, dass der Krebs wieder ausgebrochen ist und wir erneut gegen ihn kämpfen müssen. Es ist daher sehr gut, dass wir auf uns achten, aber wir dürfen uns auch nicht von der Angst und Sorge dominieren lassen. Das ist, merke ich immer wieder, jedoch leichter gesagt als getan. 

Sonntag, 20. November 2016

Erleichterung macht sich breit

10 Tage warten. Das macht wirklich keinen Spaß. Auch, wenn ich nicht permanent an die Untersuchungen und Ergebnisse denke, so ist irgendwo, tief in mir, dennoch die Anspannung zu spüren. Aber zwischen Blutuntersuchung, Ultraschall, CT und Ergebnisbesprechung liegen dann doch immer wieder diese 10 Tage voll innerer Unruhe.

Das CT habe ich ruck zuck hinter mich gebracht. Es ist tatsächlich schon zur Routine geworden. Kontrastmittel spritzen, ab in die Röhre, tief einatmen, Luft anhalten, Nadel wieder aus dem Arm und ab nach Hause. Mir ist danach immer ein wenig schwummrig von dem Kontrastmittel, aber ansonsten geht es mir danach immer gut.

Und noch besser ging es mir, als ich dann endlich bei meiner Onkologin zur Besprechung war. Sie ist immer sehr verständnisvoll und begrüßt einen immer mit den Worten "Um es vorab schon mal zu sagen, die Ergebnisse sind alle in Ordnung. Da können Sie schon mal beruhigt sein". Das finde ich immer wahnsinnig einfühlsam von ihr, da mein Freund und ich doch immer schrecklich nervös sind, wenn wir zu ihr ins Besprechungszimmer gehen. Aber yeah... auch dieses Mal wieder alles in Ordnung.

Das CT hat nochmals einen leichten Rückgang des Narbengewebes vom Lymphknoten gezeigt. Auch der Perikarderguss (Flüssigkeitsansammlung am Herzen) ist rückläufig. Meine Blutwerte sind soweit auch in Ordnung, auch, wenn die Leukozyten im Vergleich zur letzten Nachsorge etwas niedriger sind. Aber das kann noch eine Weile schwankend sein, wurde ich beruhigt. Ansonsten ist alles in Ordnung. Da war ich wirklich beruhigt. 

Und wie geht es jetzt weiter? Die nächste Nachsorge findet jetzt erstmalig erst in 6 Monaten wieder statt. Ein seltsamer Gedanke, beruhigend und beunruhigend zugleich. Schon während meiner 3-monatigen Kontrolle wurde ich gegen Ende der Zeit immer etwas unruhig und wollte wissen, ob alles in Ordnung ist. Und jetzt ist der Abstand der Nachsorge verdoppelt worden und ich erfahre erst in einem halben Jahr wieder, ob weiterhin alles gut ist. Aber es ist ja auch ein ganz wunderbares Zeichen. Ein Zeichen, dass meine Onkologin ganz zuversichtlich ist und ein Zeichen, dass ich auf einem sehr guten Weg der Genesung bin. Mir geht es gut, ich fühle mich wohl. 

Ich wünsche euch einen entspannten Sonntag.

Sonntag, 13. November 2016

Warum ich? Warum nicht ich!?

Viele Menschen, denen etwas Unerwartetes und Schlimmes geschieht, die stellen sich die Frage "Warum ich?". So habe ich auch einige Krebspatienten getroffen, die sich genau diese Frage gestellt haben. Warum trifft es gerade mich?

Nachdem ich das nun von mehreren mitbekommen habe, habe ich mal in mich hineingehört und ein wenig nachgedacht. Ich musste jedoch feststellen, dass ich mir diese Frage noch nicht gestellt habe. Natürlich war auch ich nicht darauf vorbereitet und somit mehr als nur erschrocken, überrascht, verängstigt und besorgt. Aber als ich die Tage über die Frage nachgedacht habe, da gab es nur eine Antwort für mich: Warum nicht ich?

Es ist nicht so, dass ich zu einer typischen Risikogruppe dazugehöre. Ich rauche nicht, ich trinke nicht. Ich setze mich keinem langen Sonnenbad aus, ich habe nicht unnötig viel Stress und bin ein fröhlicher Mensch. Ich hatte also keinen Grund davon auszugehen, dass ich z.B. an Lungenkrebs erkranke, weil ich viel rauche. Nein, über all das habe ich mir nie Gedanken gemacht. Aber nachdem ich mich das letzte Jahr nun intensiv mit der Krankheit auseinander gesetzt habe und gerade auch bei Non Hodgkin Lymphomen nicht unbedingt eine Ursache bekannt ist, weiß ich, dass es jeden treffen kann. Und ich habe leider auch gelesen, dass mittlerweile fast jeder zweite Deutsche im Laufe seines Lebens an Krebs erkrankt. Warum also nicht ich? 

Es bringt meiner Meinung nach auch nichts, sich mit solchen Fragen zu quälen. Denn selbst, wenn ich es durch eine ungesunde Lebensweise begünstigt habe, so muss ich mich jetzt dennoch mit der Krankheit auseinandersetzen und den Kampf beginnen. Da helfen weder Selbstvorwürfe noch Selbstmitleid. Dann heißt es kämpfen.

Und dann... dann sollte man vielleicht wirklich mal über seine Lebensweise nachdenken und eventuell an der ein oder anderen Stelle etwas gesünder leben. Ernährung, Bewegung und Entspannung... die drei Säulen zu mehr Gesundheit. Aber aus eigener Erfahrung weiß ich, wie schwer es ist, schlechte Gewohnheiten abzulegen. 

Genießt jeden Augenblick!




Dienstag, 8. November 2016

Die zweite Nachsorge beginnt

Meine erste Nachsorge war im August und da zunächst alle drei Monate eine Kontrolle stattfindet, ist es nun wieder soweit; Blutkontrolle, Ultraschall vom Bauch und natürlich ein CT vom Thorax. Los ging es heute mit der Blutkontrolle und dem Ultraschall.

Die letzten Tage war ich wieder wahnsinnig angespannt und mir war ständig schwindelig. Ähnlich ging es mir auch vor meiner letzten Nachsorge. Auch wenn ich sicher war und bin, dass nichts Bösartiges mehr gefunden wird, so bin ich natürlich trotzdem sehr angespannt und nervös. Vor allem heute auf der Fahrt in die Uniklinik war mir einfach nur schlecht und ich war auch nicht besonders empfänglich für die Aufmunterungsversuche meines Freundes.

In der Uniklinik angekommen, als mir die Luft des Desinfektionsmittels entgegen kam, da ging es mir schlagartig noch schlechter. Puh. Während der Therapie hat mir der Geruch nichts ausgemacht, aber mittlerweile mag ich das wirklich nicht mehr riechen. Es sind eben doch Erinnerungen, die da hervorgerufen werden, die man auch gerne bei Seite schiebt. Dennoch musste ich da hoch... in den fünften Stock. 

Vor der Blutabnahme über den Port hatte ich dieses Mal besonders großen Respekt, da dies beim letzten Mal leider nicht geklappt hat. Im August kam einfach kein Blut über den Port heraus. Auch Tricks wie die Arme hinter den Kopf zu nehmen halfen nichts. Das fand ich eher weniger lustig und ich wurde ohnmächtig. Und tschüss... Daher war ich vorhin umso erleichterter als das Blut wieder floss. Eine Ampulle, zwei Ampullen, drei Ampullen und noch eine letzte. Und jetzt ab ins Labor damit.

Danach bin ich noch zum Ultraschall. Es wird bei mir immer der gesamte Bauchraum durchleuchtet, um zu überprüfen, ob irgendwo anders auffällige Lymphknoten zu sehen sind. Zum Glück war alles unauffällig. Damit hatte ich schon mal ein positives Ergebnis und konnte ein Stück weit beruhigter wieder nach Hause fahren. Das CT folgt dann Ende der Woche. Ich werde berichten...


Donnerstag, 27. Oktober 2016

Anti-Baby-Pille... und weg damit

Seit 13 Jahren habe ich die Pille genommen und dies auch nie in Frage gestellt. Aber jetzt ist Schluss damit! Ich möchte, dass mein Körper den Hormonhaushalt möglichst natürlich regelt und auch die Verhütung ist auf natürlichem Wege möglich. Zumindest hoffe ich das...



Die Anti-Baby-Pille ist nach wie vor eine der sichersten Verhütungsmethoden und wie ich finde, auch die praktischste. An das tägliche Schlucken der Pille gewöhnt man sich schnell und auch sonst ist sie einfach in der Handhabung. Auch preislich kann man nichts gegen die Pille als Verhütungsmittel sagen. Aber immer wieder ist die Pille Thema in den Medien. Wie gefährlich ist die Pille wirklich? Ist die Pille tatsächlich Auslöser für Thrombose? Ist die Pille Schuld daran, dass einige Frauen nach dem Absetzen Probleme haben schwanger zu werden? All das sind Fragen, die immer wieder heiß diskutiert werden. Aber trotzdem greifen nach wie vor viele junge Frauen direkt zur Pille. Viele bekommen sie sogar verschrieben um Akne zu bekämpfen. Kann die Pille also wirklich so schädlich sein?

Ganz ehrlich: ich weiß es nicht, ich bin aber auch kein Arzt. Mich haben all diese Vorwürfe nie gestört und ich habe die Pille genommen seit ich 15 Jahre alt bin. Ich war immer zufrieden damit und habe die Einnahme auch nie in Frage gestellt. Vermutlich würde ich sie auch heute noch nehmen, wenn ich nicht gezwungen gewesen wäre sie abzusetzen...

Während der Chemotherapie wurde mein Körper mittels der Gabe von Zoladex quasi künstlich in die Wechseljahre versetzt. Das rief nicht nur die typischen Hitzewallungen hervor, sondern verhinderte vor allem die Bildung verschiedener Sexualhormone in den Eierstöcken und versetzt diese in einen passiven Zustand, damit diese möglichst gut vor der Chemotherapie geschützt sind. Da meine Periode aufgrund dessen komplett ausblieb und die Pille den Hormonhaushalt unnötig irritiert hätte, habe ich diese natürlich abgesetzt. Fünf Monate nachdem mir das letzte Mal Zoladex gespritzt worden ist, setzte auch meine Periode wieder ein. Zwar noch immer unregelmäßig, aber immerhin ein Zeichen, dass mein Körper bereit ist, alle "normalen" Funktionen wieder in Betrieb zu nehmen.

Die Anti-Baby-Pille wollte ich allerdings nicht wieder nehmen. Das stand für mich direkt fest. Ich habe auch mit meiner Frauenärztin darüber gesprochen und diese riet mir tatsächlich dazu, dass ich die Pille wieder nehmen soll. Sie sei sicher in Bezug auf die Verhütung und nur sehr niedrig dosiert. Auch würde sie dem Körper helfen, den Hormonhaushalt wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Aber irgendwie kamen diese Argumente nicht überzeugend bei mir an. Ich blieb dabei: keine Pille mehr.

Ich habe irgendwie ganz stark das Bedürfnis, meinen Körper nicht mit der Einnahme von Hormonen etc. zu beeinflussen. Ich möchte, dass er ganz natürlich funktioniert. Allerdings habe ich zu Beginn nicht damit gerechnet, dass dies auch einige Opfer erfordert. Seitdem meine Periode wieder eingesetzt ist und ich keine Pille mehr nehme, habe ich nicht nur mit starken Menstruationsschmerzen zu kämpfen, sondern vor allem mit Pickelchen auf der Stirn zur Zeit der Menstruation und um den Eisprung herum. So ein Ärger! Ich habe die ganze Pubertät ohne Pickel überstanden und jetzt, mit 30 Jahren, geht es wieder los. Aber noch kein Grund für mich, wieder mit der Einnahme der Pille zu beginnen.

Im Internet habe ich ein bisschen recherchiert, was ich für Möglichkeiten habe... Ich nehme seitdem in dem entsprechenden Zeitraum alle zwei Tage eine Zinktablette und schmiere nach Bedarf Zinksalbe auf die betroffenen Stellen. Das scheint bisher ganz gut zu helfen und ist auch schon deutlich weniger geworden. Zink wirkt antibakteriell und ist entzündungshemmend. Klingt also erstmal ganz logisch. Auch ist eine gesunde und ausgewogene Ernährung wichtig. Viele, so auch ich, bekommen z.B. häufiger Pickelchen, wenn man viel Süßkram nascht. Schade eigentlich... Auch zu viele Milchprodukte können Akne begünstigen, sodass ich auch hier darauf achte, nicht allzu viele Milchprodukte zu mir zu nehmen. Ich werde also weiter ausprobieren und hoffe, dass die lästigen Nebenwirkungen der Periode nachlassen werden.

Aber trotzdem bin ich noch immer überzeugt davon, dass es für mich die richtige Entscheidung ist auf die Pille zu verzichten.